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2.Juni 2017:DAS IST UNSER HAUS ★ eine geschichte der hausbesetzung

 
DAS IST UNSER HAUS ★ eine geschichte der hausbesetzung

lesung mit BARBARA und KAI Sichtermann und weiteren gästen in zusammenarbeit mit ‘schwarze risse’ buchladenkollektiv sowie aktuellen infos zu den bedrohten jugend- und kulturzentren ‘Potse’ & ‘Drugstore’ und weiteren projekten.

es gibt einen büchertisch von ‘schwarze risse’ und knastsolitresen für das buchprojekt “WEGE DURCH DEN KNAST”, hrsg. v. redaktionskollektiv c/o ‘Assoziation A’. das buch ist ein umfassendes standardwerk und ratgeber für betroffene, angehörige und interessierte und ist für gefangene kostenlos.

datum: 02.06.2017
zeit: 19 uhr
ort: DRUGSTORE / POTSE

 

 

Die Lesung findet im Rahmen einer kleinen und feinen Reihe statt-

unter dem Titel:  in guten wie in schlechten zeiten…

 …wir sind alle vom
     ★ 2.juni ★
    1967 ★ 2017

eine kleine veranstaltungsreihe von unten und links:

 TOMMY WEISBECKER HAUS – DRUGSTORE / POTSE – KØPI
 1.-3. juni 2017
 1.6. SELBSTORGANISATION & WIDERSTAND ★ zwischen notstand und demokratie
 2.6. DAS IST UNSER HAUS ★ eine geschichte der hausbesetzung
 3.6. WIR BLEIBEN ALLE ★ für eine solidarische stadt!

filme – gespräche – lesung – musik – büchertisch – kundgebung – party – knastsoli

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datum: 01.06.2017
zeit: 19 uhr
ort: TOMMY WEISBECKER HAUS

SELBSTORGANISATION & WIDERSTAND ★ zwischen notstand und demokratie

gezeigt wird im ‘schicksaal’ der film “Berlin, 2.Juni ’67″ von Thomas Giefer und Hans-Rüdiger Minow,

danach gespräche mit RENA Giefer, RALF Reinders, CARLOS Antoniazzi und weiteren gästen.

im verlauf des späteren abends läuft im ‘cafe linie 1′ ein film zu den blutigen tagen der urbanen aufstandsbekämpfung, des ausnahmezustands und der staatlichen repression in genua 2001 und es gibt infos zur organisierung gegen die welt der G20 z.b. in hamburg 2017.

diese veranstaltung steht auch im zusammenhang mit den berliner aktionstagen gegen die welt der G20 (hintergrundinfos: https://antig20berlin.noblogs.org/ ).

es gibt einen büchertisch von ‘schwarze risse’ und knastsolitresen für das buchprojekt “WEGE DURCH DEN KNAST”, hrsg. v. redaktionskollektiv c/o ‘Assoziation A’. das buch ist ein umfassendes standardwerk und ratgeber für betroffene, angehörige und interessierte und ist für gefangene kostenlos.

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datum: 02.06.2017
zeit: 19 uhr
ort: DRUGSTORE / POTSE

DAS IST UNSER HAUS ★ eine geschichte der hausbesetzung

lesung mit BARBARA und KAI Sichtermann und weiteren gästen in zusammenarbeit mit ‘schwarze risse’ buchladenkollektiv sowie aktuellen infos zu den bedrohten jugend- und kulturzentren ‘Potse’ & ‘Drugstore’ und weiteren projekten.

es gibt einen büchertisch von ‘schwarze risse’ und knastsolitresen für das buchprojekt “WEGE DURCH DEN KNAST”, hrsg. v. redaktionskollektiv c/o ‘Assoziation A’. das buch ist ein umfassendes standardwerk und ratgeber für betroffene, angehörige und interessierte und ist für gefangene kostenlos.

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datum: 03.06.2017
zeit: 16 uhr
ort: vor der KØPI

WIR BLEIBEN ALLE ★ für eine solidarische stadt!

COS-kundgebung und nach(t)feier ab 16 uhr

Buchvorstellung: Daniel Bensaid – Ein ungeduldiges Leben

Buchvorstellung und Lesung

Die radikale Linke im Frankreich der Nachkriegszeit

Am Beispiel der Autobiographie des libertären Leninisten Daniel Bensaïd

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Daniel Bensaïd schildert in seiner politischen Biographie den Werdegang der Neuen Linken in Frankreich und Lateinamerika. Diese ging und geht ganz andere Wege als die deutsche Linke – was das Buch jenseits des Biographischen zu einer erhellenden Lektüre macht.

Der Aktivist und Philosoph erzählt hier seine packende politische Biographie, in der sich Individuum und Kollektiv, Theorie und Praxis überschneiden, widersprechen und versöhnen. Das „Ich“ und das „Wir“, die persönlichen und die geteilten Erfahrungen, zeugen von einem politischen Leben, das im Frankreich der 60er Jahre beginnt.

Die Jugend in einem von den Spanischen Republikanern geprägten Toulouse, der Beginn der 68er-Bewegung in der französischen Provinz und in Paris, die schmerzhafte Erfahrung der argentinischen Linken, die Neulektüre von Marx: Unterschiedlichste Facetten eines bewegten Lebens. Aus der Perspektive eines Akteurs blicken wir auf weltweite politische Ereignisse wie der Algerienkrieg und die antikoloniale Solidaritätsbewegung dagegen, die durch den Protest gegen den Vietnamkrieg weiter befeuert wurde. Daraus entstand in Frankreich eine Linke, die im Mai 1968 in Frankreich eine fast revolutionäre Situation provozierte. Dennoch handelt es sich nicht um eine nostalgische Rückschau auf längst vergangene Zeiten. Greifbar wird dies im mehr den je notwendigen antifaschistische Kampf gegen Strömungen wie den Front National, der Bensaïds Bericht auch für die heutige politische Situation bedeutsam macht.

Michael Koltan (Archiv für soziale Bewegungen Freiburg), und Elfriede Müller (Übersetzerin des Bandes/ jour fixe initiative berlin) stellen die Auseinandersetzungen der französischen radikalen Linken von 1960-2010 vor und lesen entsprechende Auszüge aus der Autobiographie.

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Mittwoch, 31. Mai 2017, 20.00 Uhr

Mehringhof

U Mehringdamm

Buchladen Schwarze Risse

Gneisenaustr. 2a

kleine Titelsammlung zu big data

Buchvorstellung: Momotombo am 28.04.17

Buchvorstellung und Gespräch zum Roman “Momotombo”

mit

Elisabeth Erdtmann

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Nicaragua 19. Juli 1979: die Diktatur fällt, die Sandinistische Befreiungsfront FSLN übernimmt die Macht. Die Revolution führt zum Entstehen einer breiten Solidaritätsbewegung, zu Tausenden machen sich Linke wie Christen nach Nicaragua auf, um den Neubeginn des Landes zu unterstützen, während die Regierung der USA mit einer Militärintervention droht.

Auch Julia, eine desillusionierte westdeutsche Linke, ergreift begeistert die Chance für einen persönlichen Neuanfang und begibt sich auf Einladung des nicaraguanischen Frauenverbandes in ein abgelegenes Dorf, um mit den Frauen des Dorfes eine Kooperative aufzubauen.

Am Leben verschiedener Frauengestalten entwirft der Roman das Bild dieser atemlosen Zeit des Umbruchs wie der Gegenbewegung in Gestalt des Terrors der von den USA finanzierten contras. Darüber hinaus wird Ringo Gottsleben Fragen über die nachrevolutionäre Entwicklung in Nicaragua beantworten.

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Freitag, 28. April 2017, 20.00 Uhr

Mehringhof

U Mehringdamm

Buchladen Schwarze Risse

Gneisenaustr. 2a

Reinisch, Dieter: Die Frauen der IRA

Cumann na mBan und der Nordirlandkonflikt 1968–1986

Nordirland durchlebte den längsten und blutigsten Konflikt in Westeuropa nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Sommer 1969 führten die brutale Niederschlagung von Bürgerrechtsmärschen, Pogrome gegen die katholische Minderheit und Attentate zur Entsendung der britischen Armee. Der Krieg sollte fast 30 Jahre andauern und über 3000 Menschen das Leben kosten. Im Jahr 1998 fand er mit einem Waffenstillstand sein – vorläufiges? – Ende.

Als Kriegsparteien kämpften auf der einen Seite die britische Armee, die nordirische Polizei und loyalistische Paramilitärs. Ihnen gegenüber standen republikanische Gruppierungen, die das Ziel einer ungeteilten demokratisch-sozialistischen Republik Irland verfolgten. Die bedeutendste militärische Organisation aufseiten der Republikaner war die Irisch-Republikanische Armee (IRA). Neben der männlich-dominierten IRA existierte jedoch auch eine irisch-republikanische Frauenorganisation namens „Cumann na mBan“ („Organisation der Frauen“).

Das vorliegende Buch ist die erste Studie über die Frauen­organisation der IRA während des Nordirlandkonflikts. Dieter Reinisch greift dabei auch auf über zwei Dutzend Interviews mit Aktivistinnen der Cumann na mBan zurück, die er selbst führte. Er beschreibt ihren Wandel von einer IRA-Hilfsorganisation in den 1960er-Jahren zu einer effektiven Frauenarmee in den 1970er-Jahren und schließlich ihre darauffolgende Kaltstellung durch die IRA-Führung.

 

 

 

Promedia   Verlag                                                     208 Seiten                                              20,00 €

spannende Neuerscheinungen