Aktuelles

Nanni Balestrini gestorben

Addio a Nanni Balestrini, protagonista della neoavanguardia

Der großartige Nanni Balestrini ist gestorben. Wir trauern um einen wahnsinnig genialen Compa und Schriftsteller. Er hat uns mit seinem Büchern unglaublich bereichert.

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Linke Buchtage 2019

 

 

 

 

 

 

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Am Freitag geht es los, wir freuen uns auf euren Besuch!

Hier gehts zum link des tollen Veranstaltungsprogrammes der linken Buchtage ——>

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https://linkebuchtage.de/wp-content/uploads/sites/13/2019/04/Buchtage_2019_Programmflyer.pdf

Lesung und Gespräch mit Luiz Ruffato

Romanlesung und Diskussion: Das Buch der Unmöglichkeiten
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Moderation und Übersetzung: Michael Kegler
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Wie bunte ist die Großstadt? Wie groß ist das Meer? Wie weit kommt die Freiheit hinaus über die Stadtgrenze?
Als Guto zu Besuch nach Sao Paulo kommt, verlässt sein Leben die vorgezeichnete Bahn. Jahre später steht der Typ, der damals in Parka und Jeans für ihn Subkultur, Underground, Zukunft symbolisierte, als Wachmann vorm Einkaufszentrum. Der Aufstand ist stecken geblieben.
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„Ruffato jagt, treibt und stößt in die Irrsinnswelt aus Beton und Blechhütten, Prestigewahn und Prostitution, Helicopterlandeplätzen und Abfallhalden.“ Marko Martin, DLF Kultur

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Eintritt frei, Spende willkommen!

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Freitag, der 3. Mai
20:00 Uhr

Buchladen Schwarze Risse
Gneisenaustr. 2a /Metrostation Mehringdamm
10961 Berlin

Buchpräsentation. Lotzer: Die schönste Jugend ist gefangen

Lesung und Diskussion mit Dago und Lotzer.

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Nach Begrabt mein Herz am Heinrichplatz widmet sich Sebastian Lotzers neuer Roman den Bemühungen um einen bewaffneten, antagonistischen Ansatz von Gegenmacht. Dem Scheitern und den Widersprüchen, der Nähe und zugleich vertrauten Ferne von Teilen der Bewegung zu diesen Bemühungen.
Bewusst beschränkt sich der Stoff auf fragmentarische Annäherungen und subjektive Eindrücke. Auch der ehemals internationalistischen Ausrichtung radikaler Theorie und Praxis wird Raum und Zuwendung eingeräumt, Lotzer verweigert sich einem Lagerdenken und unkritischer Affirmation. Die innere Zerrissenheit der Geschichte schreibenden Subjekte wird ebenso verteidigt, wie ihr Recht Fehler zu begehen. Als sei dies noch nicht genug, versucht sich Lotzers Erzählung auch in einer Annäherung an jene Wellen der Aufstände, die Anfang des Jahrzehnts Nordafrika und den Nahen Osten durchzogen und bis nach Spanien, Griechenland, den USA und darüber hinaus ausstrahlten. Und nicht zuletzt wird debattiert, gekämpft, geliebt und gelitten. Werden Anstrengungen unternommen, das Leben anders als unterworfen zu gestalten.

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Montag, der 6. Mai
20:00 Uhr

Buchladen Schwarze Risse
Gneisenaustr. 2a /Metrostation Mehringdamm
10961 Berlin

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Eintritt frei!

Film: Deckname Jenny, Seenotrettung, Repression & Widerstand

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Im YORCK-KINO als externe Sonderveranstaltung! Am Sonntag den 28.04.2019 um 11:00 Uhr.

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GESCHICHTE WIRD FILM. GESCHICHTE IST JETZT: FILM IM WIDERSTAND.

Seenotrettung, Repression & Widerstand heute und früher. Im Vergleich. Generationsübergreifend.
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Seenotrettungsinitiativen werden kriminalisiert. Jennys Bande schaut nicht mehr zu. Und handelt. Unwissentlich berührt Ihr Kampf auch die Geschichte der Stadtguerillagruppen. Wie der “Bewegung 2. Juni”, den “Revolutionären Zellen” und der “Roten Zora”.

Es ist für uns spannend mit Menschen zu diskutieren, die sich für die Veränderung der Welt früher nicht geziert haben. Und die im Bereich der Seenotrettung einiges riskieren und heute massiv unter Druck gesetzt werden.

Wir diskutieren gemeinsam mit dem Publikum den Film & die aktuelle Entwicklung mit ehem. politischen Gefangenen aus der “Bewegung 2.Juni”. Und wir diskutieren mit Menschen von Seawatch, einer wichtigen Seenotrettungsinitiative. Und anderen Aktivist*innen.

Der Buchladen Schwarze Risse wird mit guter Literatur anwesend sein!

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Yorckstr. 86 in 10965 Berlin.

U Mehringdamm

Sonntag 28.04.2019

11:00 Uhr

Buchvorstellung und Diskussion: „Geboren am 17.November“

Dimitris Koufontinas wurde 1958 im Tabakdorf Terpni bei Nigrita in Nordgriechenland geboren. 1972 zog seine Familie nach Athen und aus den Bauern wurden Industriearbeiter. Koufontinas besuchte das Gymnasium in Exarchia und studierte anschließend Rechts- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Athen. Sein politisches Bewusstsein erwachte im Aufstand am 17. November 1973, politisch aktiv wurde er in den Klassenkämpfen des Metapolitefsi, der Transformationsperiode nach dem Sturz der griechischen Obristendiktatur. 1977 bekam er Kontakt zu illegalen Organisationsstrukturen und ging 1985 als Mitglied der Revolutionären Organisation des 17. November in den Untergrund.

Nach der Festnahme mehrere Mitglieder tauchte er 2002 bewusst aus der Illegalität auf, um die Geschichte seiner Organisation und deren revolutionäre Ziele zu verteidigen. Das Schweigen und die Geständnisse anderer Organisationsmitglieder kritisierte er als würdelos. Mittlerweile sitzt er seit 16 Jahren im Hochsicherheitstrakt des Korydallos-Gefängnisses in Athen.

Dimitris Koufontinas ist heute nach wie vor politisch aktiv und hat mehrere Bücher ins Griechische übersetzt, etwa Wie Efeu an der Mauer der Tupamaros Eleuterio Fernandez Huidobro und Mauricio Rosencof.

Wer was wissen will über die Auseinandersetzungen in Guerillagruppen (nicht nur in Griechenland) über Fragen des Wohin? mit wem? und wie? ,sollte diese politische Biographie unbedingt lesen!

 

Die Übersetzerinnen des Buches werden da sein!

Sonnabend, den 13.4.2019 um 16:00 Uhr

Schule für Erwachsenenbildung(SFE)

Mehringhof, Gneisenaustr. 2A

Metro-Station Mehringdamm

 

                                                                                                Eintritt:frei!