Aktuelles

Update 24.03.2020 – Öffnungszeiten

Liebe Leute,

ab Morgen sind unsere Öffnungszeiten der derzeitigen Situation angepasst:

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Montag bis Freitag: 12:00 Uhr – 19.00 Uhr. Samstags: 11:00 -15:00 Uhr.

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Wir werden den Laden weiterhin offen halten. Wir bitten euch Rücksicht aufeinander zu nehmen, d. h. vor allem Abstand einhalten. Das ist bei der Größe des Ladens möglich, vielleicht muss Mensch auch mal einen Moment warten. Ihr könnt, wenn ihr wollt die Bücher durchs Fenster bekommen. Natürlich werden wir euch auch beliefern. Bestellt bei Bedarf, auf unserer homepage, per mail, oder auch telefonisch.

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Bleibt gesund & solidarisch!

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Schwarze Risse

Update 17.03.2020 Schwarze Risse weiterhin geöffnet!

Der Buchhandel ist bis auf weiteres von den Geschäftsschließungen ausgenommen.

Wir haben weiterhin geöffnet!

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Quelle: https://www.rbb24.de/politik/thema/2020/coronavirus/beitraege/berlin-umsetzung-massnahmen-eindaemmung-coronavirus-senat.html

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News 16.03.2020

Liebe Kundinnen und Kunden,

auch wir werden wohl in den nächsten Tagen schließen müssen. Dass wir Buchhandlungen gleich nach Apotheken und Lebensmittelgeschäften für eigentlich unverzichtbar halten, muss – so glauben wir nicht – näher erläutert werden. Deckt euch also in den nächsten zwei Tagen noch ordentlich mit Büchern ein. Danach werden wir Bestellungen online oder über E-Mail aufnehmen und uns bemühen, sie per Post oder Botendienst zuzustellen.Nicht nur deshalb hoffen wir, dass es nicht zu einer Totalquarantäne kommen wird. In der Hoffnung, euch bald wieder im Buchladen direkt zu begegnen.

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Kollektiv Schwarze Risse

 

Book-Release: Unerhört! FÄLLT AUS!

 

VERANSTALTUNG FÄLLT AUS!

WIRD VERSCHOBEN…

„feindlich-negative Elemente …“ Repression gegen Linke und emanzipatorische Bewegungen in der DDR

Es diskutieren: Bernd Gehrke, Renate Hürtgen (Herausgeber*innen), Anne Seeck, Markus Mohr, Christoph Jünke (Autor*innen)

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Anfang 2019 hatte sich die Redaktion der „Roten Hilfe“-Zeitung endlich dazu durchgerungen, eine Sondernummer zum Thema „Repression gegen linke Oppositionelle in der DDR“ herauszugeben. Obwohl die meisten Beiträge mehr als vorsichtige Versuche waren, die Repression in der DDR aufzuarbeiten, andere Beiträge abgelehnt worden sind, sah sich die Redaktion einem Shitstorm nicht nur aus den Reihen der DKP ausgesetzt, in dem ganz unverhohlen in stalinistischer Manier die Repression in der DDR geleugnet wurde. Die Beiträge der hier vorzustellenden Broschüre sind zum einen eine Reaktion auf diese philo-stalinistischen Anwürfe, zum anderen auf die unter Linken immer noch weit verbreitete Relativierung des Charakters der DDR als eines diktatorischen Parteienstaates, in dem von Beginn seiner Existenz an, wenn auch in sich wandelnden Formen, Repression gegen Linke und emanzipatorische Bewegungen geübt wurde. In acht Beiträgen werden historische Abschnitte, Einzelbeispiele oder Überblicksdarstellungen geliefert, die alle deutlich machen können, dass Repression in der DDR ein fester Bestandteil dieses Herrschaftssystems war.

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Mitveranstalter: Rosa Luxemburg Stiftung

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Samstag, 29. Februar 2020 um 20:00 Uhr

Buchladen Schwarze Risse

Gneisenaustr. 2A/Mehringhof

Metro-station Mehringdamm

Eintritt frei!

Endlich raus: Der neue Roman von Wu Ming

Wu Ming

Die Armee der Schlafwandler

Zum Buch

Paris, im Januar 1793: Die Hinrichtung Ludwig XVI. unter der Guillotine steht kurz bevor, ein letzter Versuch zu seiner Befreiung scheitert. Es beginnt die dramatische Phase der Jakobinerherrschaft, der entflammten politischen Leidenschaften, der gegenrevolutionären Verschwörungen und Aufstände.

Der Arzt Orphée D’Amblanc, ein Anhänger der Hypnosetechnik, stellt seine Praktiken in den Dienst der Revolution. Sein schärfster Widersacher, ein mysteriöser Mann, der sich Laplace nennt, hat sich bei den Verrückten in der Anstalt von Bicêtre einquartiert und plant einen Coup zur Wiedereinsetzung der Monarchie. Nach dem Sturz Robespierres ziehen Horden bizarrer Männer durch die Straßen von Paris – eine scheinbar unbesiegbare Armee der Schlafwandler, zu der sich die Schlägertrupps der neureichen Jeunesse dorée formiert haben.

Es schlägt die Stunde des Léo Modonnet: Der nach Frankreich emigrierte italienische Schauspieler entdeckt, dass einzig die Revolution eine Erfolg versprechende Bühne bietet. In der Maske des Scaramouche turnt er über die Dächer der Stadt und wird zum Rächer und Helden der Sansculotten. An seiner Seite Marie Nozière, eine Frau aus dem Volk, die von der Revolution Brot und Freiheit verlangt.

Wu Mings neuer Roman erzählt das epochale Ereignis der französischen Revolution aus der Perspektive des gemeinen Volkes, der rebellierenden Frauen und der Sektionen der aufständischen Kommune von Paris.

Die Autoren experimentieren dabei mit Stilmitteln des historischen Romans in der Tradition Victor Hugos, Figuren der Commedia dell’arte, der derben Sprache des gemeinen Volkes in der zeitgenössischen Publizistik sowie einer bühnenreifen Komposition in der Art des Théâtre du Soleil von Ariane Mnouchkine.

 

Assoziation A                                         704 Seiten                                                          28,00 €