Allgemein

Die Anti- Atom- Bewegung 4. Dezember

Buchvorstellung + Lesung:

„Die Anti-Atom-Bewegung“, Tresantis (Hg.), Assoziation A. Von der Bauplatzbesetzung in Wyhl 1975 über Brokdorf ’77 und Wackersdorf ’86 bis zu Castorschottern in Gorleben 2011: Die Anti-AKW-Bewegung ist nach der 68er Studentenbewegung die größte außerparlamentarische Bewegung – bis heute. Wie erklärt sich diese Vehemenz? Was hat Menschen bewogen, aktiv zu werden, über sich selbst hinaus zu wachsen, Schritte zu wagen, die sie vorher vielleicht mal angedacht, aber nie umgesetzt haben? Wie wirken sich der Atomkonsens und der sogenannte Atomausstieg auf die Bewegung aus? Warum ist der Streit um die Atomenergie noch lange nicht zu Ende? Mit einer Mischung aus streng subjektiven Berichten der beteiligten Akteur*innen und Hintergrundschilderungen sucht das Buch nach Antworten auf diese Fragen.

.

.

Freitag, 4. Dezember 2015 20:00 Uhr

Buchladen Schwarze Risse

Gneisenaustr. 2a (U Mehringdamm)

Eintritt frei!!!

Release engagée #2 das Magazin für politisch-philosophische Einmischungen am 27/11/15

Magazinvorstellung, Lesung und Diskussion zum Thema der #2 Ekstase
.
Mit Dona Barirani, Isabell Lorey, Iver Ohm, Jorinde Schulz und Rahel Süß.
.
Aus der #2 Ekstase | 96 Seiten:
.
10 Ékstasis gegen Stásis.
Oder: Der Krise widersprechen.
Felix Maschewski, Anna-Verena Nosthoff
.
14 Ekstase heißt Aufstand.
Warum die Arbeit an einem Standpunkt (Gegenwart) ekstatisch ist. Johann Jakob Häußermann
.
16 Vom Aufstand des Elementaren im Konformen
Über die Möglichkeit der Revolte im Moment revoltierender Freiheit. Gabriel Hürlimann
.
20 Ekstatische Sozialität
Ekstase ist kein Sein außer sich, sondern Werden jenseits von jedem Selbst
und jedem Eigentum und jeder Eigenschaft – ekstatische Sozialität.
Isabell Lorey
.
63 Das Anti-Chamäleon
Ekstatische Aneignung animalischer Strategien, sodomitische Begehrlichkeiten, kritikkritische Postkritik.
Jorinde Schulz, Kilian Jörg
.
78 Ekstasen der [identitären] Liebe
Erotische Liebe jenseits egoistischer Zweisamkeit. Rahel Süß
.
Im Rahmen der Lesung findet auch eine kurze Vorstellung des Hidden Institute – Aktionsforschung für Zukunftsfähigkeit statt.

.
Buchladen Schwarze Risse
Gneisenaustr. 2a Berlin
U-Station Mehringdamm
am Freitag, den 27.November 2015
um 20:00 Uhr

„Dieser Teilnehmer war vorüber nicht erreichbar!“

…sorry, …´schuldigung!!!

 

Wir hatten in der vergangenen Woche einen nervious breakdown unseres Computers!

Deshalb sind u.a. diverse (Bestellung-) emails untergegangen oder nicht beantwortet worden.!! Dafür werben wir um Nachsicht und ggfls. um erneute Nachfrage!

 

Das Schwarze Risse Team

„Das grosse Gefängnis“ Buchvorstellung und Diskussion zum Thema Migration und Knast

mit den Herausgeberinnnen Monika Mokre und Birgit Mennel.

Das Buch handelt von Ausschlussmechanismen, die vor allem Migrantinnen und Migranten betreffen, und von der Welt, die für manche ein Gefängnis sein kann.  Gefängnisse erfüllen zentrale politische und ökonomische Funktionen. Sie sind industrielle Komplexe, die hohe Profite generieren und zugleich Internierungslager für diejenigen, die in dieser Gesellschaft unerwünscht sind. Darunter fallen zahlreiche Personengruppen, die nicht willens oder in der Lage sind, sich den Anforderungen des Spätkapitalismus im globalen Norden zu stellen.
MigrantInnen stellen eine der wichtigsten und zahlenmäßig größten dieser Personengruppen dar. Für sie ist das „kleine Gefängnis“ Teil und verdichteter Ausdruck des großen Gefängnisses der Gesellschaft, in der sie leben und an deren Teilhabe sie systematisch gehindert werden. Das große wie das kleine Gefängnis individualisieren und moralisieren gesellschaftliche Probleme und beantworten sie mit radikalem Ausschluss.
.
Buchladen Schwarze Risse
Gneisenaustr. 2a Berlin
U-Station Mehringdamm
am Mittwoch, den 18.November 2015
um 20:00 Uhr

Selbstbestimmte Norm – Feminismus, Pränataldiagnostik, Abtreibung

Buchvorstellung und Diskussion mit der Autorin Kirsten Achtelik

 

Ist wirklich alles in Ordnung, wenn bei der pränatalen  Untersuchung keine Auffälligkeiten gefunden werden? Und was wenn doch? Als Feministin für ein Recht auf Abtreibung einzutreten, bedeutet nicht zwangsläufig, die hier entstehende Entscheidungssituation als Selbstbestimmung wahrnehmen zu müssen.
Kirsten Achtelik lotet in ihrem Buch das Spannungsfeld zwischen den emanzipatorischen und systemerhaltenden Potenzialen des feministischen Konzepts “Selbstbestimmung” in Bezug auf Abtreibung aus. So mischt sie sich in die aktuellen feministischen Debatten um reproduktive Rechte  ein, die mit den zunehmenden Aktivitäten und Demonstrationen von “Lebensschützern” wieder aufgeflammt sind. Zugleich ist es ihr Anliegen, einer neuen Generation von Aktivistinnen und Aktivisten die Gemeinsamkeiten und Konflikte der Frauen- und Behindertenbewegung sowie die inhaltlichen Differenzen zwischen Frauen mit und ohne Behinderung verständlich zu machen. Vor allem aber stellt sich Achtelik der dringend zu klärenden Frage, wie ein nicht selektives und nicht individualisiertes Konzept von Selbstbestimmung gedacht und umgesetzt werden kann.

.

Moderation: Sigrid Graumann


Buchladen Schwarze Risse

am Freitag, den 13.November 2015 um 20:00 Uhr

Gneisenaustr. 2a , Berlin

U-Station Mehringdamm

 

Veranstaltet von: Schwarze Risse & Mehringhof e.V.

Buchvorstellung am 16. Oktober: „Gegendiagnose“

Gegendiagnose“
Beiträge zur radikalen Kritik an Psychologie und PsychiatrieBuchvorstellung und Diskussion mit der Mit-Heausgeberin Cora Schmechel

.

Mit den Neuauflagen der Krankheitskataloge ICD und DSM werden die Grenzen dessen ausgedehnt, was als psychisch krank gilt. Formulierten in den 1960/70er Jahren noch außerparlamentarische Linke und ihr verbundene Psychiater_innen eine radikale Kritik an der Institution Psychiatrie, wurde im Anschluss daran die Kritik hauptsächlich von Betroffenen getragen und in die Praxis übersetzt. Heute findet Psychiatriekritik selbst im bürgerlichen Mainstream statt. Diese reibt sich allerdings lediglich an den aktuell in den Katalog aufgenommenen Diagnosen und den Interessen der Pharma-Industrie. Eine radikale Gesellschafts- und Machtkritik, wie sie die Alte und Neue Antipsychiatrie enthält, lässt sie jedoch vermissen. Die Autor*innen möchten das Thema Antipsychiatrie wieder zurück in den Kanon emanzipativer Politik bringen und inhaltlich aktualisieren.

.

Buchladen Schwarze Risse

Gneisenaustr. 2a Berlin

U-Station Mehringdamm

am Freitag, den 16.Oktober 2015

um 20:00 Uhr