Allgemein

Release engagée #2 das Magazin für politisch-philosophische Einmischungen am 27/11/15

Magazinvorstellung, Lesung und Diskussion zum Thema der #2 Ekstase
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Mit Dona Barirani, Isabell Lorey, Iver Ohm, Jorinde Schulz und Rahel Süß.
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Aus der #2 Ekstase | 96 Seiten:
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10 Ékstasis gegen Stásis.
Oder: Der Krise widersprechen.
Felix Maschewski, Anna-Verena Nosthoff
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14 Ekstase heißt Aufstand.
Warum die Arbeit an einem Standpunkt (Gegenwart) ekstatisch ist. Johann Jakob Häußermann
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16 Vom Aufstand des Elementaren im Konformen
Über die Möglichkeit der Revolte im Moment revoltierender Freiheit. Gabriel Hürlimann
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20 Ekstatische Sozialität
Ekstase ist kein Sein außer sich, sondern Werden jenseits von jedem Selbst
und jedem Eigentum und jeder Eigenschaft – ekstatische Sozialität.
Isabell Lorey
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63 Das Anti-Chamäleon
Ekstatische Aneignung animalischer Strategien, sodomitische Begehrlichkeiten, kritikkritische Postkritik.
Jorinde Schulz, Kilian Jörg
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78 Ekstasen der [identitären] Liebe
Erotische Liebe jenseits egoistischer Zweisamkeit. Rahel Süß
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Im Rahmen der Lesung findet auch eine kurze Vorstellung des Hidden Institute – Aktionsforschung für Zukunftsfähigkeit statt.

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Buchladen Schwarze Risse
Gneisenaustr. 2a Berlin
U-Station Mehringdamm
am Freitag, den 27.November 2015
um 20:00 Uhr

„Dieser Teilnehmer war vorüber nicht erreichbar!“

…sorry, …´schuldigung!!!

 

Wir hatten in der vergangenen Woche einen nervious breakdown unseres Computers!

Deshalb sind u.a. diverse (Bestellung-) emails untergegangen oder nicht beantwortet worden.!! Dafür werben wir um Nachsicht und ggfls. um erneute Nachfrage!

 

Das Schwarze Risse Team

„Das grosse Gefängnis“ Buchvorstellung und Diskussion zum Thema Migration und Knast

mit den Herausgeberinnnen Monika Mokre und Birgit Mennel.

Das Buch handelt von Ausschlussmechanismen, die vor allem Migrantinnen und Migranten betreffen, und von der Welt, die für manche ein Gefängnis sein kann.  Gefängnisse erfüllen zentrale politische und ökonomische Funktionen. Sie sind industrielle Komplexe, die hohe Profite generieren und zugleich Internierungslager für diejenigen, die in dieser Gesellschaft unerwünscht sind. Darunter fallen zahlreiche Personengruppen, die nicht willens oder in der Lage sind, sich den Anforderungen des Spätkapitalismus im globalen Norden zu stellen.
MigrantInnen stellen eine der wichtigsten und zahlenmäßig größten dieser Personengruppen dar. Für sie ist das „kleine Gefängnis“ Teil und verdichteter Ausdruck des großen Gefängnisses der Gesellschaft, in der sie leben und an deren Teilhabe sie systematisch gehindert werden. Das große wie das kleine Gefängnis individualisieren und moralisieren gesellschaftliche Probleme und beantworten sie mit radikalem Ausschluss.
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Buchladen Schwarze Risse
Gneisenaustr. 2a Berlin
U-Station Mehringdamm
am Mittwoch, den 18.November 2015
um 20:00 Uhr

Selbstbestimmte Norm – Feminismus, Pränataldiagnostik, Abtreibung

Buchvorstellung und Diskussion mit der Autorin Kirsten Achtelik

 

Ist wirklich alles in Ordnung, wenn bei der pränatalen  Untersuchung keine Auffälligkeiten gefunden werden? Und was wenn doch? Als Feministin für ein Recht auf Abtreibung einzutreten, bedeutet nicht zwangsläufig, die hier entstehende Entscheidungssituation als Selbstbestimmung wahrnehmen zu müssen.
Kirsten Achtelik lotet in ihrem Buch das Spannungsfeld zwischen den emanzipatorischen und systemerhaltenden Potenzialen des feministischen Konzepts “Selbstbestimmung” in Bezug auf Abtreibung aus. So mischt sie sich in die aktuellen feministischen Debatten um reproduktive Rechte  ein, die mit den zunehmenden Aktivitäten und Demonstrationen von “Lebensschützern” wieder aufgeflammt sind. Zugleich ist es ihr Anliegen, einer neuen Generation von Aktivistinnen und Aktivisten die Gemeinsamkeiten und Konflikte der Frauen- und Behindertenbewegung sowie die inhaltlichen Differenzen zwischen Frauen mit und ohne Behinderung verständlich zu machen. Vor allem aber stellt sich Achtelik der dringend zu klärenden Frage, wie ein nicht selektives und nicht individualisiertes Konzept von Selbstbestimmung gedacht und umgesetzt werden kann.

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Moderation: Sigrid Graumann


Buchladen Schwarze Risse

am Freitag, den 13.November 2015 um 20:00 Uhr

Gneisenaustr. 2a , Berlin

U-Station Mehringdamm

 

Veranstaltet von: Schwarze Risse & Mehringhof e.V.

Buchvorstellung am 16. Oktober: „Gegendiagnose“

Gegendiagnose“
Beiträge zur radikalen Kritik an Psychologie und PsychiatrieBuchvorstellung und Diskussion mit der Mit-Heausgeberin Cora Schmechel

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Mit den Neuauflagen der Krankheitskataloge ICD und DSM werden die Grenzen dessen ausgedehnt, was als psychisch krank gilt. Formulierten in den 1960/70er Jahren noch außerparlamentarische Linke und ihr verbundene Psychiater_innen eine radikale Kritik an der Institution Psychiatrie, wurde im Anschluss daran die Kritik hauptsächlich von Betroffenen getragen und in die Praxis übersetzt. Heute findet Psychiatriekritik selbst im bürgerlichen Mainstream statt. Diese reibt sich allerdings lediglich an den aktuell in den Katalog aufgenommenen Diagnosen und den Interessen der Pharma-Industrie. Eine radikale Gesellschafts- und Machtkritik, wie sie die Alte und Neue Antipsychiatrie enthält, lässt sie jedoch vermissen. Die Autor*innen möchten das Thema Antipsychiatrie wieder zurück in den Kanon emanzipativer Politik bringen und inhaltlich aktualisieren.

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Buchladen Schwarze Risse

Gneisenaustr. 2a Berlin

U-Station Mehringdamm

am Freitag, den 16.Oktober 2015

um 20:00 Uhr

Buchvorstellung am 22. Oktober: Krise und Aufbruch in Spanien

„Krise und Aufbruch in Spanien: Mit Podemos zur demokratischen Revolution?“ Buchvorstellung und Diskussion mit Raul Zelik und Mario Candeias.

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Die ökonomische und soziale Krise in Spanien geht mittlerweile ins 7. Jahr. Seit dem Platzen der Immobilienblase 2009 sind 25% der spanischen Bevölkerung arbeitslos, Hunderttausende haben ihre Wohnungen verloren, das Lohnniveau ist deutlich gesunken. Gleichzeitig haben sich die öffentlichen Schulden durch die von Brüssel angeordnete Bankenrettung trotz massiver Sozialkürzungen verdreifacht. Und die Staatsparteien PP und PSOE werden von immer neuen Korruptionsskandalen erschüttert. Die Niederlage Syrizas in Griechenland hat die Hoffnungen auf einen Politikwechsel in Spanien schwinden lassen. Die Linksparteien Podemos und Izquierda Unida sind zerstritten, die Massenproteste, die das Land 2011 bis 2013 in Atem hielten, weitgehend abgeflaut. Trotzdem steckt das politische System nach wie vor in einer tiefen Krise. Bei den Kommunalwahlen im Mai haben alternative Linksbündnisse in fast allen Großstädten die Rathäuser erobert. Die größte Herausforderung für das Establishment ist zur Zeit die katalanische Unabhängigkeitsbewegung, die in den letzten Jahren nicht nur Millionen auf die Straße gebracht, sondern auch einen Linksruck in der katalanischen Gesellschaft in Gang gesetzt hat. Der Ausgang der politischen Krise ist nach wie vor offen. Ein Auseinanderfallen Spaniens ist durchaus möglich. Raul Zeliks neues Buch „Krise und Aufbruch in Spanien. Mit Podemos zur demokratischen Revolution?“ erörtert, inwiefern nicht nur die Wirtschaftskrise, sondern v.a. auch das Erbe des Franco-Diktatur die politischen Konflikte der Gegenwart prägen und ob ein demokratischer Bruch bevorsteht. Mario Candeias (Rosa-Luxemburg-Stiftung) hinterfragt diese Thesen und moderiert die Diskussion mit dem Publikum.

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22.Oktober 2015 um 20 Uhr
im Buchladen Schwarze Risse 
Gneisenaustr. 2a
U-Station Mehringdamm