Veranstaltungen

Buchvorstellung: 9 Monate Streik bei Neupack am 11.8.2014

 

Buchvorstellung & Diskussion

Ein Unterstützerkreis konnte einen der längsten Arbeitskämpfe der letzten Jahrzehnte in Deutschland von der Vorbereitung bis zum Abschluss begleiten. Aus dieser Arbeit heraus entstand dieses Buch. Ein immer größer werdender Niedriglohnsektor mit prekären Arbeitsverhältnissen verändert die Kräfteverhältnisse in Betrieben. Zudem gibt es eine zunehmende Anzahl von Betrieben, die kein Interesse einer sozialpartnerschaftlichen Kooperation mit den großen Gewerkschaften haben und diese massiv bekämpfen, zumindest dann, wenn sie wirkliche Verbesserungen für die Belegschaften anstreben. Davon, wie Arbeitgeber das praktizieren und dabei auch erfolgreich sein können, erzählt dieser Streik bei Neupack. Er zeigt aber auch, dass dies nicht so sein muss.

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n einer erfreulich sachlichen und mitunter selbstkritischen Weise wird hier der Streik bei Neupack dokumentiert und analysiert von denen, die darin selbst eine aktive Rolle übernommen haben und viel lernen konnten. Ihr Verdienst ist es, für Außenstehende eine erste kompakte, den gesamten Verlauf umfassende Chronologie und Bewertung dieses exemplarischen Arbeitskampfes vorlegen zu können.

 

Buchladen Schwarze Risse

Montag, 11. August | 20:00 Uhr

Mehringhof/Gneisenaustr. 2a

U-Bahnhof Mehringdamm

Eintritt frei!

Kommt alle!!


 

We don´t like Samba – Filmvorführung & Diskussion – 23. Juli

Bis vor wenigen Jahren galt Brasilien als krisenfest und Shooting-Star der BRIC-Länder.Aber nur ein Jahr vor der Fußball-WM und drei Jahre vor den olympischen Spielen knallt es: Im Juni 2013 kommt es nach Fahrpreiserhöhungen im öffentlichen Nahverkehr zu den größten Massendemonstrationen seit Jahrzehnten. Inspiriert von den Aufständen verbreiten sich soziale Kämpfe wie ein Lauffeuer in Brasilien: Arbeiter_innen treten in wilde Streiks, junge Frauen mobilisieren gegen den Papstbesuch, Mega-Urbanisierungsprojekte werden angegriffen, Favelabewohner_innen wehren sich gegen Vertreibung und Militarisierung. «Wir sind keine Sambatänzer», sagten die strei­kenden Müllmänner «Garis» in einem Inter­view, sondern «wir sind Rebellen».

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Diese und andere Rebellen kommen in «We don’t like samba» zu Wort und erzählen ihre Geschichte.

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Trailer in english:  http://www.youtube.com/watch?v=_Vk-_Cq9cQE

 

Mehringhof Versammlungsraum

23. Juli | 20:00 Uhr

Mehringhof/Gneisenaustr. 2a

U-Bahnhof Mehringdamm

Veranstaltet von: CIS-Berlin| Schwarze Risse | Assoziation A

Eintritt frei!

Veranstaltung: Plätze sichern! ReOrganisierung der Linken in der Krise

Seit 2011 hat in Europa und den USA mit den „Empörten“ und „Occupy Wall Street“ ein neuer Bewegungszyklus eingesetzt. Unbeindruckt davon setzen die Regierungen ihre Politik des neoliberalen Autoritarismus fort. Doch die Bewegungen haben daraus Lehren gezogen: unter anderem in den USA, Spanien oder Griechenland sind Prozesse der Re-Organisierung zu beobachten, die die gesamte gesellschaftliche Linke erfassen. Wie sehen diese Prozesse aus und welche Herausforderungen bestehen für eine Linke hierzulande?
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Ein Abend mit Mario Candeias und Eva Völpel, Autor_innen des Buches „Plätze sichern! ReOrganisierung der Linken in der Krise. Zur Lernfähigkeit des Mosaiks in den USA, Spanien und Griechenland“,
VSA-Verlag 2014.

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Mittwoch, den 11.6.2014 um 20:00 Uhr
Versammlungsraum des Mehringhofs (Aufgang III)
Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin
Mehringhof/U-Station Mehringdamm
Eintritt frei!

Veranstaltung: Flucht vor Nazi-Deutschland – Flucht in die Festung Europa

Das Jahrhundert der Flüchtlinge, das mit dem 1. Weltkrieg innerhalb Europas begann, ist nicht zu Ende, sondern setzt sich inzwischen auf globaler Ebene fort. Fast alle großen Fluchtbewegungen, ob durch politische Verfolgung, Vertreibung, Hunger, Krieg oder Gewalt ausgelöst, verlaufen seit jeher und bis heute vor dem Hintergrund drohender Genozide.
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Unter der Gesprächsleitung von Max Henninger beleuchten der Historiker Ahlrich Meyer, Koautor des Buches „Verfolgt von Land zu Land. Jüdische Flüchtlinge in Westeuropa“ (erschienen 2013), und der Mitbegründer der Berliner Forschungsgesellschaft „Flucht und Migration“ Helmut Dietrich zwei exemplarische historische Felder: die Flucht von Juden vor der Vernichtungspolitik der Nazis in der Zeit zwischen 1938 und 1944 und die Migration aus Afrika und Asien über das Mittelmeer nach Europa, wobei seit der Jahrtausendwende mindestens 23.000 Menschen zu Tode kamen. Im Mittelpunkt stehen die Rettungsanstrengungen der Flüchtlinge und Migranten selbst. Auch das umstrittene Thema der Fluchthilfe wird zur Sprache kommen.
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Dienstag, den 20.5.2014 um 20:00 Uhr
Versammlungsraum des Mehringhofs (Aufgang III)
Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin
Mehringhof/U-Station Mehringdamm
Eintritt frei!

Lesung: Gregorio Ortega Coto – Marokkanische Minze

Gregorio Ortega Coto stellt bei uns am 11.4. seinen Roman „Marokkanische Minze “ vor.

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Pablo, ein junger Schwuler aus Barcelona, will endlich wissen, warum seine Mutter nicht über Bab-Qarfa redet, den Militärstützpunkt in Spanisch-Marokko, in dem Pablo aufgewachsen ist – bis Mutter und Sohn 1956 den Ort nach der Unabhängigkeit Marokkos verließen. Pablo war immer ein in sich gekehrtes Kind, das lieber mit seinen Seidenraupen und den Erwachsenen Idir und dem schwulen Freund der Mutter, Ernesto, spielte. Kinderfreundschaft verband ihn nur mit Naima. Doch was wurde aus seinen Freunden? Entschlossen setzt Pablo jetzt seien Entschluss um: Er kehrt zurück nach Marokko, nach Bab-Qarfa, um sich auf die Suche nach seiner Geschichte zu machen. Ein zart erzählter, wunderschöner Roman über eine schwule Kindheit in einer geheimnisvollen, verschwundenen Welt.

 

Freitag, den 11.4.2014 um 20:00 Uhr

Buchladen Schwarze Risse

Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin

Mehringhof/U-Station Mehringdamm

Eintritt frei!

Montag,7.4.2014: Buchvorstellung mit Stefan Ripplinger: »Philisterburg« von Jacques Decour

 

Der Übersetzer und Journalist Stefan Ripplinger liest aus »Philisterburg«.

 

»Entschlossen, alles, was ihm begegnet, ganz sachlich zu beobachten, meidet er die Vorurteile, die sich gewöhnlich in die Betrachtung des deutschen Lebens mischen. Er hütet sich davor, wie ein Tourist auf seinem Weg immer bloß das vorfinden zu wollen, was er sich vor der Abreise vorgestellt hat.« (Louis Aragon)

 

Ein Franzose 1930 in Magdeburg: Das vorurteilslose, scharfsinnige, komische und tragische Porträt eines Landes vor dem Untergang. Sein Autor Jacques Decour: in Deutschland unbekannt – in Frankreich ebenso.

 

Montag, den 7.4.2014 um 20:00 Uhr

Buchladen Schwarze Risse

Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin

Mehringhof/U-Station Mehringdamm

 

Eintritt frei!