Veranstaltungen

We don´t like Samba – Filmvorführung & Diskussion – 23. Juli

Bis vor wenigen Jahren galt Brasilien als krisenfest und Shooting-Star der BRIC-Länder.Aber nur ein Jahr vor der Fußball-WM und drei Jahre vor den olympischen Spielen knallt es: Im Juni 2013 kommt es nach Fahrpreiserhöhungen im öffentlichen Nahverkehr zu den größten Massendemonstrationen seit Jahrzehnten. Inspiriert von den Aufständen verbreiten sich soziale Kämpfe wie ein Lauffeuer in Brasilien: Arbeiter_innen treten in wilde Streiks, junge Frauen mobilisieren gegen den Papstbesuch, Mega-Urbanisierungsprojekte werden angegriffen, Favelabewohner_innen wehren sich gegen Vertreibung und Militarisierung. «Wir sind keine Sambatänzer», sagten die strei­kenden Müllmänner «Garis» in einem Inter­view, sondern «wir sind Rebellen».

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Diese und andere Rebellen kommen in «We don’t like samba» zu Wort und erzählen ihre Geschichte.

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Trailer in english:  http://www.youtube.com/watch?v=_Vk-_Cq9cQE

 

Mehringhof Versammlungsraum

23. Juli | 20:00 Uhr

Mehringhof/Gneisenaustr. 2a

U-Bahnhof Mehringdamm

Veranstaltet von: CIS-Berlin| Schwarze Risse | Assoziation A

Eintritt frei!

Veranstaltung: Plätze sichern! ReOrganisierung der Linken in der Krise

Seit 2011 hat in Europa und den USA mit den „Empörten“ und „Occupy Wall Street“ ein neuer Bewegungszyklus eingesetzt. Unbeindruckt davon setzen die Regierungen ihre Politik des neoliberalen Autoritarismus fort. Doch die Bewegungen haben daraus Lehren gezogen: unter anderem in den USA, Spanien oder Griechenland sind Prozesse der Re-Organisierung zu beobachten, die die gesamte gesellschaftliche Linke erfassen. Wie sehen diese Prozesse aus und welche Herausforderungen bestehen für eine Linke hierzulande?
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Ein Abend mit Mario Candeias und Eva Völpel, Autor_innen des Buches „Plätze sichern! ReOrganisierung der Linken in der Krise. Zur Lernfähigkeit des Mosaiks in den USA, Spanien und Griechenland“,
VSA-Verlag 2014.

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Mittwoch, den 11.6.2014 um 20:00 Uhr
Versammlungsraum des Mehringhofs (Aufgang III)
Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin
Mehringhof/U-Station Mehringdamm
Eintritt frei!

Veranstaltung: Flucht vor Nazi-Deutschland – Flucht in die Festung Europa

Das Jahrhundert der Flüchtlinge, das mit dem 1. Weltkrieg innerhalb Europas begann, ist nicht zu Ende, sondern setzt sich inzwischen auf globaler Ebene fort. Fast alle großen Fluchtbewegungen, ob durch politische Verfolgung, Vertreibung, Hunger, Krieg oder Gewalt ausgelöst, verlaufen seit jeher und bis heute vor dem Hintergrund drohender Genozide.
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Unter der Gesprächsleitung von Max Henninger beleuchten der Historiker Ahlrich Meyer, Koautor des Buches „Verfolgt von Land zu Land. Jüdische Flüchtlinge in Westeuropa“ (erschienen 2013), und der Mitbegründer der Berliner Forschungsgesellschaft „Flucht und Migration“ Helmut Dietrich zwei exemplarische historische Felder: die Flucht von Juden vor der Vernichtungspolitik der Nazis in der Zeit zwischen 1938 und 1944 und die Migration aus Afrika und Asien über das Mittelmeer nach Europa, wobei seit der Jahrtausendwende mindestens 23.000 Menschen zu Tode kamen. Im Mittelpunkt stehen die Rettungsanstrengungen der Flüchtlinge und Migranten selbst. Auch das umstrittene Thema der Fluchthilfe wird zur Sprache kommen.
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Dienstag, den 20.5.2014 um 20:00 Uhr
Versammlungsraum des Mehringhofs (Aufgang III)
Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin
Mehringhof/U-Station Mehringdamm
Eintritt frei!

Lesung: Gregorio Ortega Coto – Marokkanische Minze

Gregorio Ortega Coto stellt bei uns am 11.4. seinen Roman „Marokkanische Minze “ vor.

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Pablo, ein junger Schwuler aus Barcelona, will endlich wissen, warum seine Mutter nicht über Bab-Qarfa redet, den Militärstützpunkt in Spanisch-Marokko, in dem Pablo aufgewachsen ist – bis Mutter und Sohn 1956 den Ort nach der Unabhängigkeit Marokkos verließen. Pablo war immer ein in sich gekehrtes Kind, das lieber mit seinen Seidenraupen und den Erwachsenen Idir und dem schwulen Freund der Mutter, Ernesto, spielte. Kinderfreundschaft verband ihn nur mit Naima. Doch was wurde aus seinen Freunden? Entschlossen setzt Pablo jetzt seien Entschluss um: Er kehrt zurück nach Marokko, nach Bab-Qarfa, um sich auf die Suche nach seiner Geschichte zu machen. Ein zart erzählter, wunderschöner Roman über eine schwule Kindheit in einer geheimnisvollen, verschwundenen Welt.

 

Freitag, den 11.4.2014 um 20:00 Uhr

Buchladen Schwarze Risse

Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin

Mehringhof/U-Station Mehringdamm

Eintritt frei!

Montag,7.4.2014: Buchvorstellung mit Stefan Ripplinger: »Philisterburg« von Jacques Decour

 

Der Übersetzer und Journalist Stefan Ripplinger liest aus »Philisterburg«.

 

»Entschlossen, alles, was ihm begegnet, ganz sachlich zu beobachten, meidet er die Vorurteile, die sich gewöhnlich in die Betrachtung des deutschen Lebens mischen. Er hütet sich davor, wie ein Tourist auf seinem Weg immer bloß das vorfinden zu wollen, was er sich vor der Abreise vorgestellt hat.« (Louis Aragon)

 

Ein Franzose 1930 in Magdeburg: Das vorurteilslose, scharfsinnige, komische und tragische Porträt eines Landes vor dem Untergang. Sein Autor Jacques Decour: in Deutschland unbekannt – in Frankreich ebenso.

 

Montag, den 7.4.2014 um 20:00 Uhr

Buchladen Schwarze Risse

Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin

Mehringhof/U-Station Mehringdamm

 

Eintritt frei!

 

Infoabend/Podiumsdiskussion über die Situation in der Ukraine

 

Die extreme Rechte im Aufwind – Die antifaschistische Linke in der Krise.

 

Auf dem Podium sind u.a. : zwei Antifaschisten aus der Ukraine und die Journalistin Ute Weinmann (Moskau)

 

 

Themen sind u.a.:

 

 

  • die Beurteilung der allgemeinen Situation in der Ukraine: Wie sieht es derzeit aus auf der Krim, in der Ostukraine, in Kiev und anderen Regionen in der Ukraine ? Wie agiert die neue Übergangsregierung? Kollision westlicher Interessen vs. Kreml vs. ukrainische Interessen

  • der Gesellschaftliche Wandel seit dem Regime-Wechsel: Was ist anders im Vergleich zu vorher, was besser, was schlechter, wo will die Mehrheit hin , und wohin wollen die gesellschaftlich/politisch relevanten Gruppen, wie realistisch sind deren Ziele?

  • Die Beurteilung des enormen Aufschwungs der extremen Rechten seit Dezember 2013: Wer sind die verschiedenen Akteure Svoboda, C14, der Rechte Sektor und andere extrem rechte Gruppen, Organisationen, Parteien? Wie ist die extreme Rechte in der Übergangsregierung und in den Sicherheitsstrukturen integriert? Wie sieht die tatsächliche Bedrohung gegen AntifaschistInnen, politische GegnerInnen und nationale Minderheiten aus? Welche Szenarien und Perspektiven sind wahrscheinlich? Wie stark polarisieren der ukrainische und der russische Nationalismus die Gesellschaft in der Ukraine?

  • Wie stark sind antifaschistische Strukturen in der Ukraine verankert? Was hat sich in den letzten drei Monaten entscheidend verändert? Wie sehen die Perspektiven für AntifaschistInnen in der Ukraine aus?

  • Die antifaschistische Linke in der Ex-UdSSR und im Westen ist in der Krise, Kritik an eindimensionaler Sichtweise durch die westlich geprägte linke Brille sowie an der Kultivierung simplifizierender Freund-/Feindschemata ist nötig! Umbrüche und Konflikte innerhalb der antifaschistischen Bewegung in der Ex-UdSSR sollen beleuchtet werden!

  • Antifaschistische Perspektiven und zukünftige Solidaritätsarbeit: Wie weiter mit wem und wohin?

 

 

Wir hoffen auf eine spannende Diskussion !

 

 

Kommt alle!

 

 

Freitag, den 28.3.2014 um 20:00 Uhr

 

Buchladen Schwarze Risse/Versammlungsraum

 

Gneisenaustr. 2a, Berlin, Mehringhof

 

U-Station Mehringdamm

 

 

Eintritt frei!