Veranstaltungen

Analoge Buchvorstellung und Diskussion : Rebellisches Berlin am 16.Juni

Hallo,es ist soweit: wir beginnen mit den öffentlichen Veranstaltungen  im Innenhof des Mehringhofs!

Auftakt mit dem endlich erschienenen Buch „Rebellisches Berlin“ von Assoziation A, auf das viele schon sehr lange gewartet haben.

Kommt alle! Die Veranstaltung findet im Freien statt,also für Abstand ist gesorgt!

 

Buchladen Schwarze Risse         02_Reb_Berlin_Risse

Mittwoch, den 16.Juni 2021

20:00 Uhr

Gneisenaustr. 2a

Metro-Station: Mehringdamm

 

Eintritt frei!!

Kommt alle!

 

online-Lesung „Murder Incorporated“ Mittw.,9.Dezember um 19:00 Uhr

„Murder Incorporated“

500 Jahre Kolonialismus, Massenmord und White Supremacy

Buchreihe von Mumia Abu-Jamal und Stephen Vittoria

Online & Radio Lesung mit Stephen Summers

 

Die USA nach den Präsidentschaftswahlen – woher kommt die gewalttätige „White Supremacy“? Und warum geht das weit über Trump hinaus?

Spurensuche nach der Geschichte der Amerikas von unten – Lesung (und Gespräch) aus den ersten beiden Bänden von „Murder Incorporated“: Kolonialismus, Massenmord und White Supremacy aus Perspektive der Betroffenen seit Beginn der europäischen Landnahme bis zur zugespitzten Gegenwart – von den Autoren Mumia Abu-Jamal (gefangener Journalist seit 1981) und Stephen Vittoria (Filmemacher, New Jersey).

Lesen wird Stephen Summers – Vietnam Veteran, Zeitzeuge der Black Power Bewegung in den USA und Anti-Kriegsaktivist.

Corona-bedingt ausschliesslich als Online Lesung auf englisch mit dt. Simultanübersetzung. Ein Internet-Livestream für die englische Version wird eingerichtet – Infos http://schwarzerisse.de/ & http://mumia-hoerbuch.de

 

 

   inzwischen sind die Video Internet Livestreams für den 9.12. erstellt:

  englisch: https://www.youtube.com/watch?v=YbvCkwIWc8w

     deutsch: https://www.youtube.com/watch?v=9Gm-uq7F-Rw

 

Außerdem überträgt das Freie Radio Berlin-Brandenburg ( https://fr-bb.org ebenfalls mit Internetlivestream http://ice.rosebud-media.de:8000/88vier ) die dt. Simultanübersetzung

live: Berlin 88,4 FM & Potsdam 90,7 FM

 

Datum: Mi, 9. Dezember 2020 – 19:00 Uhr

(39. Haftjahrestag von Mumia Abu-Jamal)

 

veranstaltet von: Buchladen Schwarze Risse & Free Mumia Berlin

 

V.i.S.d.P.: Anton Mestin, Selchowerstr. 10, Berlin

Buchvorstellung und Diskussion mit der Autorin Jamila Baroni am Montag, den 28.9.2020

         

Teilnahme verboten

G20-Protest und der Prozess von Fabio V.

Im Juli 2017 reist Fabio V. im Alter von 18 Jahren von Italien nach Hamburg und nimmt an einer Demonstration gegen den G20-Gipfel teil. Eine Stunde später wird er festgenommen und fast fünf Monate in Untersuchungshaft gehalten, obwohl ihm persönlich keine Straftaten nachgewiesen werden können. Staat, Polizei und Medien hatten schon vor dem Gipfel Stimmung gegen jede Art von Protest gemacht. Jetzt soll ein Exempel statuiert werden.

Fabios Mutter, die für die Zeit der U-Haft nach Hamburg übersiedelt, beschreibt aus persönlicher Sicht den Kampf um ihren Sohn gegen eine Justiz, die – befeuert von Politik und Medien – zahlreiche Strafverfahren gegen Menschen einleitet, deren Schuld darin besteht, ein grundgesetzlich garantiertes Recht für sich in Anspruch genommen zu haben.

Fabio wird vielen in Erinnerung sein durch seine Prozesserklärung, seine klare Position zu diesem Gipfel der Mächtigen und seine Nicht-Kooperation mit den Repressions-Behörden.

Die Lesung wird , soweit das Wetter es zulässt, draussen im Hof stattfinden!

Übersetzt wird die Veranstaltung von Max Henninger, der uns schon öfter mit seinen Sprachkenntnissen unterstützt hat!

Wenn möglich, werden wir im Anschluss über den aktuellen Stand der laufenden/geplanten G20-Verfahren berichten!

Kommt Alle!

 

Montag,den 28.9.2020

19:00 Uhr

Buchladen Schwarze Risse

Gneisenaustr. 2A/Mehringhof

Metro-Station Mehringdamm

Eintritt frei!

Buchvorstellung:„Das faschistische Jahrhundert“ am 1.September 2020

„Neurechte Diskurse zu Abendland, Identität, Europa und Neoliberalismus“

Mit Felix Schilk, Natascha Strobl und Volkmar Wölk,

moderiert von Friedrich Burschel

Mussolinis Vorhersage eines Jahrhunderts des Faschismus von 1932 reicht bis heute, da weltweit völkische, nationalistische und in vielfacher Hinsicht faschistische Bewegungen auf dem Vormarsch sind, autoritäre Regime an der Macht oder an Regierungen beteiligt sind. Rechtes Denken und faschistische Ideologie sind heute wieder salonfähig und nennen sich „neu“, auch wenn die Ideen dahinter steinalt sind und ihre Wurzeln tief ins 20. Jahrhundert hinunterreichen.

In ihren Beiträgen klopfen die Autor*innen des soeben erschienenen, von Friedrich Burschel herausgegebenen Bandes „Das faschistische Jahrhundert“ – also Julian Bruns, Felix Korsch, Felix Schilk, Natascha Strobl und Volkmar Wölk – die aufgeladenen Begriffe „Abendland“, „Europa“, „Liberalismus“ und „Identität“ auf ihre Herkunft und Entwicklung und daraufhin ab, welche Bedeutung sie heute für eine Neue Rechte haben, die sich unter anderem auf die sogenannte Konservative Revolution und den Faschismus der 1920er Jahre beruft. Zu hören ist dabei der Widerhall von Krieg, Gewalt und Terrorismus. Das titelgebende Mussolini-Zitat ist Gegenstand des Beitrages des großen britischen Faschismusforschers Roger Griffin in diesem Buch.

 

1. September 2020

19 : 00Uhr / Freiluftveranstaltung

Buchladen Schwarze Risse

Gneisenaustraße 2a, im Mehringhof

Metrostation:Mehringdamm

 

Der Eintritt ist frei, aber eine Anmeldung unbedingt erforderlich!

Anmeldung bitte unter Friedrich.Burschel@rosalux.org

Vor Ort werden dann – wie in Corona-Zeiten geboten – nach Maßgabe des Datenschutzes die privaten Adressdaten (Anschrift, E-Mail, Telefon) erhoben; diese einem Anwalt übergeben ,der die Liste nach 14 Tagen vernichtet! Masken sollten mitgebracht werden !

 

Dies ist eine gemeinsame Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung, des Buchladens Schwarze Risse und des Verbrecher Verlags

 

Queer Reading: Queere Eltern – Queere Kinder am 3.September

Lesung mit den Autorinnen:

Tania Witte & Elisabeth R. Hager  präsentieren queere Lieblingsbücher!!

 

Vielen gilt die Familie bis heute als Nukleus heteronormativer Horrorszenarien. An kaum einem Knotenpunkt der Gesellschaft sind das Private und das Politische stärker ineinander verzahnt. Und spätestens, wenn sich in queeren Zusammenhängen Nachwuchs ankündigt, schlagen längst überholt geglaubte Normvorstellungen mit voller Härte zu.

In Queer Reading: Queere Eltern – queere Kinder stellen die Autorinnen Tania Witte & Elisabeth R. Hager queere Lieblingsbücher vor, die sich auf produktive Art mit dem Themenkomplexen queere Familie und queeres Kindsein auseinandersetzen. Vom Kinderbuch bis zum Erziehungsratgeber reicht die Bandbreite der empfohlenen Bücher. Im Anschluss freuen sich die Autorinnen auf das Gespräch und den Erfahrungsaustausch mit dem Publikum.

u.a.vorgestellte Bücher:

Maggie Nelson: Die Argonauten. Hanser Berlin, 2017.

Jasper Nicolaisen: Erwachsen. Querverlag, 2019

Alison Bechtel: Fun Home – Eine Familie von Gezeichneten. Süddeutsche Zeitung

 

 

Donnerstag, den 03.09.2020

ab 20:00 Uhr

 Buchhandlung Schwarze Risse/ bei Regen drinnen

Gneisenaustr. 2a

Metro-Station Mehringdamm

Wir bitten um Anmeldung unter: info@queerhistory.de

Buchvorstellung :“Linker Antisemitismus ?“ mit Herausgeber Gerhard Hanloser am 25.August

 

Hallo,Freundinnen und Freunde des Buchladens!
Nach unserem fulminanten Start mit den adbusters im open-air-modus bei feinstem Wetter,optimalen Abstandsbedingungen etc. werden wir
dieses Modell weiterführen:umsonst und draussen!! Diesmal mit Gerhard Hanloser, der sein neues Buch „Linker Antisemitismus?“ vorstellen wird!

»Linker Antisemitismus« lässt sich als Diagnose sowohl in Zeitungen und Zeitschriften der Linken selbst finden, aber auch in politik- wie geschichtswissenschaftlichen Schriften und Verfassungsschutzorganen. Er ist als Phänomen so wenig zu leugnen wie als begriffliches Konstrukt unbefriedigend. Bedroht vom Verdikt des »linken Antisemitismus« ist jeder, der den Kapitalismus »personalisiert«, ihn einer verkürzten Kritik aussetze und zu Verschwörungsdenken neige. Nicht zuletzt wird ein »linker Antisemitismus« in der Boykottkampagne gegen Israel (Boycott, Divestment and Sanctions – BDS) ausgemacht. Demnach würde diese Israelkritik eine versteckte Form des Hasses auf Jüdinnen und Juden darstellen.
Aus dem Skandal, dass sich auch in der Linken Antisemiten tummeln, dass im linken und sozialrevolutionären Denken und Handeln der Antisemitismus nicht vollständig ausgeschlossen war und ist, aus diesem Skandal, der die besten Polemiker wie Eike Geisel, den frühen Wolfgang Pohrt, ja vielleicht selbst einen Henryk M. Broder einst auf den Plan rief, ist ein Allgemeinplatz geworden, eine verdinglichte Größe, deren Existenz mehr beschworen und schlicht geglaubt wird als analysiert und begriffen.

 

Dienstag,den 25.August um 20:00Uhr

vorm Buchladen (bei Orkan etc. im Versammlungsraum!)

kommt alle!