Veranstaltungen

Lesung: Ein Leben für die Freiheit – Leonard Peltier und der indianische Widerstand

Lesung, Hintergrundberichte, Songs und Bilder mit dem Autor Michael Koch

“Ich habe keine Gegenwart. Ich habe nur eine Vergangenheit. Und vielleicht, eine Zukunft. Die Gegenwart hat man mir genommen.” (Leonard Peltier)

Seit über vier Jahrzehnten spaltet der Fall des indianischen politischen Gefangenen Leonard Peltier die amerikanische Gesellschaft in Befürworter und Gegner seiner Freiheit. Weltweit bewegen Leben, Leistungen und Leiden des mittlerweile fast 74jährigen Peltiers Millionen von Menschen. Und niemals zuvor haben sich neben zehntausenden  sogenannter Grassroots-Aktivisten so viele Prominente aus Politik, Wissenschaft, Musik-, Mode-, Film- und Literaturbereich, Glaubensgemeinschaften und Nobelpreisträgern für die Freiheit eines politischen Gefangenen eingesetzt. Dennoch bleibt Peltiers Freiheit immer noch in weiter Ferne. Und wenn es nach dem Willen des FBIs geht, wird er die Haft nicht lebendig verlassen.

Michael Koch liest aus seinem Buch, das Leben, Fall und Haft des indianischen Aktivisten Leonard Peltier einbindet in die Völkermordgeschichte an den Indianern Nordamerikas, in die Situation in und um die Pine Ridge Reservation Anfang der 70er Jahre sowie in die Geschichte des aufkommenden indianischen Protests und Widerstands und in die aktuelle Lage der indianischen Bevölkerung in den USA. Die Veranstaltung ist ein kurzweiliger Mix aus Vortrag, Lesung, Bildershow .

 

Freitag, den 13.September um 20:00 Uhr

Buchladen Schwarze Risse

Gneisenaustr. 2a/Mehringhof

Metro-station Mehringdamm

Eintritt: frei!

 

 

 

Samstag, den 14.September um 15:00 Uhr:

Leonard Peltier, Jalil Muntaqim, Mumia Abu-Jamal … FREE THEM ALL!

US Botschaft, Pariser Platz 2/Brandenburger Tor, Berlin – U55-Brandenburger Tor, Bus 100

Im September 2019 wird der indigene Aktivist Leonard Peltier 75 Jahre alt – mehr als die Hälfte seines Lebens hat er in Knästen der US Regierung verbracht. In einem manipulierten Verfahren wurde er ohne Beweise abgeurteilt. An den angeblichen Mord zweier FBI Beamten glauben nicht einmal seine ehemaligen Ankläger oder ein ehemaliger US Justizminister. Peltier sitzt in Haft, weil er bis heute zu einer kämpfenden Community gehört, die versucht, mit und nicht gegen die Natur zu leben.

In der rassistischen Gesellschaftsordnung der USA wird bis jetzt keine Verantwortung für den Genozid an der indigenen Bevölkerung übernommen. Projekte wie die Black Snake Ölpipeline machen deutlich, dass Menschenleben und Ökologie keine Bedeutung haben, wenn es um Rendite für Konzerne geht. 2016 in Standing Rock haben Tausende ein deutliches Zeichen gegen die staatliche Gewalt und die kapitalistische Zerstörungswut gesetzt (#NODAPL), und die Freilassung des lebensgefährlich erkrankten Aktivisten Leonard Peltier gefordert, der seit 1976 in Haft ist. Er weiss, dass er nur noch wenig Zeit hat. Er will sie nicht bis zum letzten Augenblick im „Eisenhaus der Weissen“ verbringen.

Ähnlich geht es derzeit auch den afroamerikanischen Gefangenen Jalil Muntaqim und Mumia Abu-Jamal.

Kommt alle!!

 

 

40 Jahre Mehringhof Fest

LIVE: SLAMTILT! / OPTION WEG / SCHWARZE RISSE BAND / SHANTYCREW KREUZBERG / JUDITHS KRISE / DANCING FOOLS / MILA

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40 Jahre Selbstverwaltung – Wir bleiben alle!
Theater • Filme • Infos • Essen • Cocktails • Kinderecke • Feuershow

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Alle Einnahmen werden gespendet!

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Bei Interesse an einem Infostand oder zu helfen: booking@clash-berlin.de

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Mehringhof

Samstag, 10. August 2019
von 15:00 bis 23:30 Uhr
Gneisenaustr. 2a
Metrostation Mehringdamm
10961 Berlin

Am 17 Juni: Technopolis Urbane Kämpfe in der San Francisco Bay Area

Buchvorstellung und Gespräch mit der Herausgeberin Katja Schwaller

«Technopolis -Urbane Kämpfe in der San Francisco Bay Area » geht in 15 Beiträgen und Interviews den dramatischen Umwälzungen nach, die sich beispielsweise in der völligen Auflösung bisheriger Arbeits- und Lebensverhältnisse, rekordhohen Mieten, gnadenlosen Verdrängungsprozessen und extremen sozialen Gegensätzen niederschlagen. Doch noch besteht die Hoffnung, dass der Slogan «Die ganze Stadt ist dein Büro!» nicht wahr wird, und «WeWork» nicht nahtlos und wortwörtlich in «WeLive» übergeht.
Denn den (dys-) utopistischen Vorstellungen der Tech-Giganten und ihrer Apologeten eines vollständig beherrschten und kontrollierten Lebens steht die überraschende Intensität und Vielfalt der urbanen Kämpfe gegenüber, wie sie in diesem Buch eindrucksvoll beschrieben werden – ob in San Francisco, Zürich, Toronto, New York oder Berlin, überall regt sich Widerstand, der diesem technologischen Angriff durchaus erfolgreich entgegenzutreten in der Lage ist. Auch über die Kämpfe gegen Google & Co. in Berlin soll berichtet und diskutiert werden.

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Mehr zum Buch: https://www.assoziation-a.de/buch/Technopolis

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Montag, der 17. Juni
20:00 Uhr
Buchladen Schwarze Risse
Gneisenaustr. 2a /Metrostation Mehringdamm
10961 Berlin

<Guerra Florida< : Buchvorstellung und Diskussion mit Simona Mayo am 11.Juni

 

Daniela Catrileo ist eine Mapuche-Dichterin, Teil der
Mapuche-Diaspora-Bewegung und Mitglied des Mapuche-Feministenkollektivs
Rangiñtulewfu. Nach ihrem Abschluss als Lehrerin für Pädagogik und
Philosophie hat sie folgende Gedichtbücher veröffentlicht: Rio Herido
(2013), Invertebrada (2017), das Kolletivbuch Niñas con palillos (2014)
und zuletzt Guerra florida (2018).
Zu diesem Anlass nutzen wir den Besuch von Simona Mayo, Rehabilitatorin
des Mapuzungun (Sprache der Mapuche) sowie Mitglied desselben Kollektiv, an dem Daniela Catrileo teilnimmt, um Euch in Berlin zu der
Buchvorstellung von Guerra Florida einzuladen.

 

Dienstag, den 11.Juni 2019
20:00 Uhr
im Buchladen Schwarze Risse
Gneisenaustr. 2 A/Mehringhof
U-Bhf Mehringdamm

Eintritt frei!
Für Übersetzung ist gesorgt!
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Presentación del libro „Guerra florida“ de la poeta mapuche Daniela
Catrileo y conversatorio con Simona Mayo.

Daniela Catrileo es una poeta mapuche, parte del movimiento mapuche
diaspórico e integrante del Colectivo Mapuche Feminista Rangiñtulewfu.
Luego de licenciarse en educación como profesora de filosofía ha
publicado los siguentes libros de poesía: Río Herido (2013),
Invertebrada (2017), el libro colectivo Niñas con palillos (2014) y por
último Guerra florida (2018).

Para esta ocasión aprovechamos la visita de la lamngen Simona Mayo,
rehabilitadora del Mapuzungun así como también miembra del mismo
colectivo – Rangiñtulewfu – en el que participa Daniela Catrileo, para
invitarles en Berlín al lanzamiento del libro Guerra Florida.

Organiza: Grupo de solidaridad con la lucha mapuche

Martes 11 de junio del 2019
20:00 hrs.
En la librería Schwarze Risse
Gneisenaustr. 2 A/Mehringhof
Estación del metro Mehringdamm

 

 

Schwarze Risse in Kooperation mit der Kollektivbibliothek Bethanien und der

 Solidaritätsgruppe mit den Mapuchen im Widerstand

 

Linke Buchtage 2019

 

 

 

 

 

 

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Am Freitag geht es los, wir freuen uns auf euren Besuch!

Hier gehts zum link des tollen Veranstaltungsprogrammes der linken Buchtage ——>

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https://linkebuchtage.de/wp-content/uploads/sites/13/2019/04/Buchtage_2019_Programmflyer.pdf

Lesung und Gespräch mit Luiz Ruffato

Romanlesung und Diskussion: Das Buch der Unmöglichkeiten
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Moderation und Übersetzung: Michael Kegler
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Wie bunte ist die Großstadt? Wie groß ist das Meer? Wie weit kommt die Freiheit hinaus über die Stadtgrenze?
Als Guto zu Besuch nach Sao Paulo kommt, verlässt sein Leben die vorgezeichnete Bahn. Jahre später steht der Typ, der damals in Parka und Jeans für ihn Subkultur, Underground, Zukunft symbolisierte, als Wachmann vorm Einkaufszentrum. Der Aufstand ist stecken geblieben.
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„Ruffato jagt, treibt und stößt in die Irrsinnswelt aus Beton und Blechhütten, Prestigewahn und Prostitution, Helicopterlandeplätzen und Abfallhalden.“ Marko Martin, DLF Kultur

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Eintritt frei, Spende willkommen!

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Freitag, der 3. Mai
20:00 Uhr

Buchladen Schwarze Risse
Gneisenaustr. 2a /Metrostation Mehringdamm
10961 Berlin