Demokratie, Partizipation, Sozialismus

 

Lateinamerikanische Wege der Transformation

 

Hrsg.: Miriam Lang

Manuskripte 96 der Rosa Luxemburg Stiftung Karl Dietz Verlag Berlin

Ca. 200 Seiten,12,90 Euro ISBN 978-3-320-02282-2

 

Buchvorstellung mit der Herausgeberin Miriam Lang und anschliessendem Gespräch mit Klaus Meschkat und Kristina Dietz

 

In den meisten lateinamerikanischen Staaten sind linke Kräfte an der Regierung. In Venezuela, Bolivien und Ecuador wurden gar verfassunggebende Versammlungen einberufen. Neue Konzepte, die sich vom kolonialen Erbe absetzen und der Diversität der Andengesellschaften Rechnung tragen, sind entstanden und haben innerhalb weniger Jahre eine Ausstrahlung weit über die Region hinaus erlangt. In dem Sammelband analysieren Autorinnen und Autoren aus Bolivien, Ecuador und Venezuela kritisch, inwieweit der Machtwechsel dort effektiv zu mehr Demokratie und Partizipation geführt hat, und welche konkreten Formen der „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ in den letzten Jahren annimmt. Da Sozialismus in Lateinamerika nicht ohne die kubanische Erfahrung denkbar ist, befassen sich zwei Beiträge auch mit Lehren aus der jüngeren Geschichte der Insel. Die Herausgeberin Miriam Lang wird den Band vorstellen und anschließend mit den Gästen diskutieren.

 

Dienstag, 10. Juli, um 20 Uhr,

Buchladen Schwarze Risse

im Mehringhof, Gneisenaustraße 2a, 10961 Berlin.

Eine Veranstaltung von Schwarze Risse, Lateinamerika Nachrichten e.V, FDCL, Mehringhof e.V. und Rosa Luxemburg Stiftung

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