„Es ist schwer, deutschsprachige Bücher zu verkaufen“

Eine Gruppe brasilianischer Verleger und Lektoren entdeckt den deutschen Buchmarkt während zur gleichen Zeit das VLB nach Brasilien exportiert werden soll. Zu der Verlegerreise hatte die Frankfurter Buchmesse eingeladen. VON HOLGER HEIMANN

 

Die Lektoren und Verleger aus Brasilien haben in Frankfurt unter anderem des Haus des Buches besucht, den Fischer Verlag und die Frankfurter Verlagsanstalt. Sie waren in Berlin bei Aufbau, Ullstein und Suhrkamp.

Aber am einprägsamsten war dieser Berliner Hinterhof – eine andere Bücherwelt inmitten alter linker Alternativkultur. Mit einem Verlag wie Assoziation A in den Mehringhöfen in Kreuzberg hatten sie nicht gerechnet. Hier war alles ein bisschen privater, intimer. Und dann dieses Programm: Bücher zu Migration, Antifaschismus, Exil – und immer wieder Lateinamerika, mit Titel wie „Territorien des Widerstands“, „NarcoZones“ und „Kontinent der Befreiung“. Schließlich Literatur von Luiz Ruffato, einem der bekanntesten brasilianischen Autoren, Eröffnungsredner beim Gastlandauftritt  Brasiliens auf der Frankfurter Buchmesse 2013.

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