Rezensionen

…und noch mehr spannender Lesestoff…

 

 

 

 

                                                                    

Esther Bejarano: Erinnerungen

Vom Mädchenorchester in Auschwitz zur Rap-Band gegen rechts

 »Ich habe viel Glück in meinem Leben gehabt, ein ganz großes Glück, ein unheimliches Glück.« Dies sagt eine Frau von sich, deren Eltern und Schwester von den Nationalsozialisten umgebracht wurden; die selbst die unfassliche Grausamkeit des Vernichtungslagers Auschwitz er- und überlebt hat: Esther Bejarano.

In ihren Erinnerungen, die hier erstmals in deutscher Fassung vollständig vorliegen, erzählt sie in ihrer einfachen Sprache, die das Ungeheuerliche umso eindringlicher hervorruft, von der Shoah, von großem Leid und Verlust. Doch enden die Aufzeichnungen hier nicht: Sichtbar wird auch Esther Bejaranos Kraft, die es ihr ermöglichte, nach diesen Erfahrungen weiterzuleben.

Seit mehr als dreißig Jahren ist sie eine Kämpferin gegen das Vergessen, die ihre Geschichte an Schulen erzählt und mit den Mitteln der Musik leidenschaftlich gegen jede Art von Intoleranz angeht.

Die Aufzeichnungen werden ergänzt durch ein Gespräch Esther Bejaranos mit der italienischen Journalistin Antonella Romeo. Mit einem Grußwort der Hamburger Kultursenatorin Barbara Kisseler und einem Nachwort des italienischen Historikers Bruno Maida sowie einer sehr persönlichen Einlassung der Journalistin und Schauspielerin Peggy Parnass.

Die beigefügte DVD zeigt ein Interview mit Esther Bejarano und Ausschnitte eines gemeinsamen Konzerts mit der Rap-Gruppe Microphone Mafia (Regie: Elena Valsania).

Mit zahlreichen Fotos. Hardcover mit Schutzumschlag + DVD (Konzertmitschnitt und Interviews)

 

       Laika                                                        208 Seiten                                                                 17,00 €

Briefwechsel Chrisat Eckes – Hüseyin Çelebi. April 1988-Dezember 1989

Das Ende der 1980er Jahre war weltweit von ökonomischen und politischen Umbrüchen gekennzeichnet, die die Bedingungen revolutionärer Politik von Grund auf veränderten. Vor diesem Hintergrund wurde dutzenden kurdischer Aktivisten und Aktivistinnen der Prozess gemacht. Hüseyin Çelebi war einer von ihnen. Nach zwei Jahren im Gefängnis wurde er 1990 entlassen und ging dann nach Kurdistan zur Guerilla.
Christa Eckes war damals schon länger im Knast. Sie hatte sich 1973 der RAF angeschlossen und war 1984 zum zweiten Mal verhaftet worden.
Der Briefwechsel zwischen den beiden Gefangenen umspannt die Zeit des Hungerstreiks der Gefangenen aus RAF und Widerstand 1989 und des Düsseldorfer Kurden-Prozesses, der das spätere PKK-Verbot vorbereitete, das bis heute andauert. Trotz der Einschränkungen durch die Zensur schaffen es Christa und Hüseyin, eine Korrespondenz aufzubauen, in der sie ihre Erfahrungen mit der Isolationshaft und der Justiz austauschen und die Situation der kurdischen, türkischen und deutschen Linken reflektieren. In ihrem subtil-ironischen Stil zeigen die Briefe auch, wie sich die beiden in kurzer Zeit näher kommen, und eine Kraft, die Mut macht.

 

edition cimarron                                                            202 Seiten                                 12,00 Euro

Aktionsbündnis ›NSU-Komplex auflösen‹ (Hg.) Tribunale – »NSU-Komplex auflösen«

ZEHN MORDE, 43 MORDVERSUCHE, DREI BOMBENANSCHLÄGE, ZAHLREICHE VERLETZTE. DAS IST DIE BILANZ DER RASSISTISCHEN MORD- UND TERRORSERIE DES NATIONALSOZIALISTISCHEN UNTERGRUNDS (NSU). DOCH BIS HEUTE GIBT ES KEINE »LÜCKENLOSE AUFKLÄRUNG« DES NSU-KOMPLEXES.

Unter anderem deshalb haben verschiedene Initiativen und Einzelpersonen, die mit den Betroffenen solidarisch verbunden sind, bisher drei Tribunale als Orte der gesellschaftlichen Anklage organisiert.
Denn der NSU-Komplex ist nur als ein Kristallisationspunkt des strukturellen Rassismus in diesem Land zu verstehen. Dabei standen die Berichte der Betroffenen und Angehörigen sowie ihre Anklagen im Mittelpunkt der Tribunale, die entlang vor allem folgender Leitfragen abgehalten wurden:
Wie konnte der NSU über so lange Zeit unbehelligt morden, bomben und rauben? Welche Netzwerke haben ihn unterstützt?

Was wussten die Sicherheitsbehörden? Warum wurde das Wissen der Betroffenen systematisch ignoriert und die Opfer zu Täter*innen gemacht?
Warum wird der Wille zur Aufklärung nach wie vor politisch sabotiert? Der vorliegende Band beleuchtet die weitreichenden Verbindungen des NSU in Politik, Polizei und Geheimdienste. Er öffnet den Blick auf die Notwendigkeit tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen,
hin zu einer Gesellschaft der Vielen.

 

Assoziation A                                                                304 Seiten                                                  16,00 €

 

 

 

Jetzt wieder da: Asiatische Deutsche Extended

Ha, Kien Nghi (Hg.)

Asiatische Deutsche Extended

Vietnamesische Diaspora and Beyond

Erweiterte Neuauflage

Zum Buch

Der Band zeigt am Beispiel der vietnamesischen Migration auf, dass das Leben in der Diaspora vielgestaltige Formen annimmt. Indem die Nation von ihren Rändern aus in den Blick genommen wird, können bisher marginalisierte Fragen in den Fokus gerückt werden und aus der Sicht der migrantischen Subjekte neu gedacht werden. Dieser Perspektivwechsel durchzieht die vielschichtigen Analysen, Gespräche, Porträts, Foto-Essays und Kurzgeschichten namhafter Wissenschaftler*innen und talentierter Künstler*innen dieses Bandes.

Anstatt Migration lediglich als ein zu bewältigendes Problem zu begreifen, beleuchten die Beiträge ihre kosmopolitischen Potenziale. Vor diesem Hintergrund werden vielfältige Verbindungen zu anderen People-of-Color-Gemeinschaften in Deutschland gezogen.

Das Leben zwischen hybriden Kulturen, politischen Grenzen und konstruierten Nationen wird in diesem Buch als eine Form des Zuhause-Seins untersucht. Diese Konstellation stellt eine zentrale Zukunftsaufgabe postkolonialer Migrationsgesellschaften dar.

»Das erste Buch zu Asian-Germans eröffnet eine spannende neue Perspektive für die Forschung und bietet somit gleichzeitig eine Plattform für multivokale asiatische diasporische Formationsbestrebungen in Deutschland« (Prof. You Jae Lee, Universität Tübingen).

Mit Beiträgen von Joshua Kwesi Aikins, Mita Banerjee, Biplap Basu, Indira Hong Giang Berghof, Uta Beth, Sun-ju Choi, Huy Dao, Hannah Eitel, Naika Foroutan, Urmila Goel, Kien Nghi Ha, Noa Ha, Feng-Mei Heberer, Tamara Hentschel, Pham Thi Hoai, Jee-Un Kim, Mai-Phuong Kollath, Alisa Anh Kotmair, Yumin Li, Nya Luong, Hanna Hoa Anh Mai, Ruth Mayer, Angelika Nguyen, Baly Nguyen, Bé Ðiem Nguyen-Xuân, Thúy Nonnemann, Günter Piening, Nivedita Prasad, Petra Isabel Schlagenhauf, Antonie Schmiz, Yasemin Shooman, Kimiko Suda, Trinh T. Minh-ha, Anja Tuckermann, Danh Vo und Alke Wierth. Übersetzungen: Madeleine Bernstorff und Emma Dowling. Lektorat: Nika Zablotsky und Peter Veit. Cover: Ngan Thi Dang.

 

 assoziation a                       472 Seiten                                 19,80 €

Weitere Informationen zum Thema finden sich auf der Website korientation.

Neu im März

Nach einem kurzen, wenig erfolgreichen Intermezzo in den „sozialen“ Medien (unser twitter-account wurde aus uns unerfindlichen Gründen sofort nach Erstellung gesperrt) werden wir hier auf der Seite und in unserem Newsletter nun vermehrt Leseempfehlungen und Neuerscheinungen promoten. Hoffentlich taugt euch das…

 

Mohamed Amjahid
Der weiße Fleck

Struktureller Rassismus, weiße Privilegien und Andersmachung von verletzbaren Minderheiten – die Debatte der vergangenen Monate hat gezeigt, wie stark diese Themen die Gesellschaft polarisieren. Und auch wenn das Bewusstsein für die Ungleichheit in unserem Land gewachsen ist: Rassistisches Denken ist nach wie vor tief in uns allen verankert – und doch unsichtbar für die weiße Mehrheitsgesellschaft. Diese blinden Flecken will Mohamed Amjahid in seinem Buch auflösen. Er beschreibt dabei nicht nur, wie das System weißer Privilegien wirkt, sondern zeigt auch ganz konkret, wie wir unseren Rassismus verlernen können, um dem Ziel einer friedlichen, gerechten und inklusiven Gesellschaft gemeinsam näher zu kommen.

 

Piper
224 Seiten
16 €

 

Blu Doppe, Daniel Holtermann (Hg.)
Vom Scheitern, Zweifeln und Ändern

Die derzeitigen Ausformungen der Männlichkeiten spielen eine zentrale Rolle bei der Entstehung wie auch der Beständigkeit von Patriarchat, Sexismus und geschlechtlichen Ungleichheiten auf strukturellen Ebenen. Aber ebenso üben sie Einfluss auf der individuellen Ebene aus.

Der vorliegende Sammelband nähert sich dem Thema aus 15 verschiedenen Perspektiven, sowohl cis-männlichen als auch anderen. Er verknüpft und berücksichtigt dazu abstrakt-analytische und biografisch-persönliche Herangehensweisen, bringt diese immer wieder in Zusammenhang und beschreibt Wechselwirkungen.

Zentrales Anliegen des Sammelbandes ist es, aufzuzeigen, wo und wie geschlechtliche Machtstrukturen offensichtlich und subtil fortbestehen, selbst wenn die involvierten Personen ein ernsthaftes Interesse daran haben, diese abzubauen. Die Zielrichtung ist dabei, Wege für ein gutes Zusammenleben für alle zu finden, in der Geschlecht keine Ungleichheiten, Gewalt und Hierarchien mehr erzeugt.

 

Unrast Verlag
272 Seiten
18 €

 

Silvia Federici
Revolution at Point Zero

Marxistische und feministische Theorien werden kritisch hinterfragt und neu zusammengesetzt, sodass sie die Bedeutung der Hausarbeit für den Kapitalismus und die Privatisierung von Dienstleistungen und Commons (Gemeingütern) erfassen und erklären können. »Revolution at Point Zero« vereint Federicis wichtigste Texte der letzten fünfzig Jahre, die bis heute nichts an politischer Brisanz und Aktualität eingebüßt haben. Im Gegenteil: Angesichts der aktuellen Krise der sozialen Reproduktion und der weltweiten Frauenstreikbewegung bietet die Lektüre nicht nur Bausteine für eine Analyse der gesellschaftlichen Zusammenhänge, sondern auch für eine feministische Revolution.

»Wenn die Frauenbewegung wieder in Schwung kommen und nicht länger bloß eine weitere Stütze eines hierarchischen Systems sein möchte, muss sie sich mit den materiellen Grundlagen des Lebens von Frauen auseinandersetzen.« – Silvia Federici

 

Unrast Verlag
304 Seiten
19,80 €

 

Verónica Gago
Für eine feministische Internationale

Verónica Gago, eine der wichtigsten Vertreterinnen der lateinamerikanischen Frauenbewegung, entwirft in diesem Buch ein radikales Konzept feministischer Ermächtigung (»potencia«) und eine neue Theorie der Macht, die den brennenden Wunsch widerspiegelt, alles zu verändern.

Fast überall auf der Welt haben in den letzten Jahren große feministische Mobilisierungen die patriarchalen gesellschaftlichen Verhältnisse und repressive Gesetzgebungen ins Wanken gebracht. Überzeugend und mit kenntnisreichem Blick auf die entstandene feministische Internationale analysiert Verónica Gago diese Mobilisierungen sowohl als Konzept als auch als kollektive Erfahrung, die in weltweiten Frauen*streiks ihren Höhepunkt findet.

Basierend auf den eigenen reichhaltigen Erfahrungen der Autorin in radikalen Bewegungen und aktuellen Debatten der feministischen und marxistischen Theorie, ist „Für eine feministische Internationale“ nicht nur fesselnde politische Analyse und aktivistisches Manifest zugleich, sondern auch ein eindringlicher Appell, die Rhetorik der Viktimisierung aufzugeben und stattdessen sowohl die neoliberale Herrschaft als auch die konservative Gegenoffensive frontal herauszufordern.

 

Unrast Verlag
288 Seiten
18 €

 

Lena Müller
Restlöcher

»Das Sehnen sagt mir, dass es anders sein könnte, besser vielleicht. Drinnen und draußen tobt es.«

Sando liebt den Fuchs, ausgerechnet den Fuchs. Diesen jungen Mann mit dem beunruhigenden Lächeln, dem er bei einer Demo begegnet ist und den er nicht recht zu fassen bekommt. Aber wenn Sando eines gelernt hat, dann das: Eine Liebe kann man nicht festhalten, nur warten, bis sie wiederkommt. Gelernt hat er das von seiner Mutter, die schon vor zwanzig Jahren entschieden hat, sich von ihrer sozialen Herkunft zu lösen, ihre eigenen Ziele zu verfolgen und nicht immer da sein zu müssen für andere: »Die Möglichkeit zum Verschwinden ist immer enthalten. Weil wir nicht nur die sind, die sich die anderen wünschen«, hatte sie gesagt. Und nun ruft seine Schwester Mili an, weil die Mutter wie damals nicht zu erreichen ist. Sando begibt sich mit Mili auf die Suche nach ihr und nach dem, was von Liebe, Freiheit und den zwei Zimmern des Studentenwohnheims übrig geblieben ist.

 

Edition Nautilus
128 Seiten
18,00 €

 

Sharon Dodua Otoo
Adas Raum

Ada ist nicht eine, sondern viele Frauen: In Schleifen bewegt sie sich von Ghana nach England, um schließlich in Berlin zu landen. Sie ist aber auch alle Frauen, denn die Schleifen transportieren sie von einem Jahrhundert zum nächsten. So erlebt sie das Elend, aber auch das Glück, Frau zu sein, sie ist Opfer, leistet Widerstand und kämpft für ihre Unabhängigkeit.

Mit einer bildreichen Sprache und unendlicher Imagination, mit Empathie und Humor zeichnet Sharon Dodua Otoo in ihrem Roman »Adas Raum« ein überraschendes Bild davon, was es bedeutet, Frau zu sein.

 

S. FISCHER
320 Seiten
22,00 €

 

Jüne Plã

Kommt gut

Bist Du müde von den gleichen alten Geschichten über Sex – Vorspiel, eindringen, ejakulieren, wiederholen?

In Kommt gut zeigt Jüne Plã, wie Hemmungen losgelassen und Sexualität im eigenen Tempo erkundet werden können. Alles, was es über Sex außerhalb der „Penetrations“-Kiste zu wissen gibt, unabhängig von Gender oder sexueller Orientierung. Mit Karten von Lustzonen sowie einem Inventar von Bewegungen ist es voll von Tipps und Tricks, was zu explosiven neuen Erfahrungen führt.

 

EMF Verlag
256 Seiten
15 €

 

 

 

 

Emilia Roig
Why We Matter

Wie erkennen wir unsere Privilegien? Wie können Weiße die Realität von Schwarzen sehen? Männliche Muslime die von weißen Frauen? Und weiße Frauen die von männlichen Muslimen? Die Aktivistin und Politologin Emilia Roig zeigt – auch anhand der Geschichte ihrer eigenen Familie, in der wie unter einem Brennglas Rassismus und Black Pride, Antisemitismus und Auschwitz, Homophobie und Queerness, Patriarchat und Feminismus aufeinanderprallen –, wie sich Rassismus im Alltag mit anderen Arten der Diskriminierung überschneidet. Ob auf der Straße, an der Uni oder im Gerichtssaal: Roig schafft ein neues Bewusstsein dafür, wie Zustände, die wir für „normal“ halten – die Bevorzugung der Ehe, des männlichen Körpers in der Medizin oder den Kanon klassischer Kultur – historisch gewachsen sind. Und dass unsere Welt eine ganz andere sein könnte.

 

Aufbau Verlag
397 Seiten
22 €

 

Michael Rothberg
Multidirektionale Erinnerung

Michael Rothberg zeichnet eine erinnerungskulturelle Tradition von der Nachkriegszeit bis ins 21. Jahrhundert nach, die von wechselseitigen Bezugnahmen zwischen Kolonialismus, Sklaverei, Rassismus und Nationalsozialismus, Holocaust, Antisemitismus gekennzeichnet ist. Dieses Archiv der multidirektionalen Erinnerung, das Denker*innen und Kulturproduzent*innen wie Hannah Arendt, Aimé Césaire, W.E.B. Du Bois, Marguerite Duras Michael Haneke und andere versammelt, deutet darauf hin, dass sich Opferkonkurrenz und Aufmerksamkeitskonflikte auf dem Feld der Erinnerung vermeiden lassen. Vielmehr rücken Analogiebildungen, Querverweise und Vergleiche in den Fokus der Aufmerksamkeit, durch die die Erinnerung an spezifische historische Ereignisse verstärkt und die Spezifik der jeweiligen Gewaltgeschichten und Herrschaftsverhältnisse nicht infrage gestellt wird.

 

Metropol-Verlag
404 Seiten
26 €

 

stolzeaugen.books Verlag

Texte nach Hanau

„Tot sind wir erst, wenn man uns vergisst.“ Ferhat Unvar

Am 19.02.2020 wurden in Hanau 9 Menschen unter anderem in einer Shisha Bar ermordet, einem Ort, an dem sie sich sicher fühlten. Wir fragen uns schon lange, was es noch braucht, damit endlich gesamtgesellschaftlich ernst genommen wird: Rassismus tötet. `Texte nach Hanau` bildet die Stimmen von 50 Menschen ab, die ihre Gefühle und Gedanken, Enttäuschungen und Erwartungen nach dem Anschlag in Hanau am 19. Februar 2020 zum Ausdruck bringen. Während anderswo Karnevalsfeste das Geschehen bestimmten, litt ein großer Teil der Bevölkerung unter dem kollektiven Schock, sowie dem lapidaren bis ignoranten Umgang der Medien vielfach auch des weißen Freund:innenkreises und Umfelds. Die 63 Texte sind ehrlich, schonungslos, zutiefst berührend.
Wer sich darauf einlässt, wird der eigenen Trauer begegnen, soviel ist sicher. Mit dem Buch `Texte nach Hanau` halten Sie ein Zeit-Zeugnis in den Händen, welches in dieser Form einzigartig ist.
Alle Beiträge in diesem Buch wurden von BiPoC, also Menschen, die durch Rassismus diskriminiert werden, verfasst.

 

stolzeaugen.books Verlag
132 Seiten
24,90 €

 

 

Und noch ein Videotip:

DIE BESTE INSTANZ presented by ENISSA AMANI